Frage 9: Hat sich deine Schreibkarriere im Laufe der Zeit verändert?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 9 steht: Hat sich deine Schreibkarriere im Laufe der Zeit verändert?

Ich veröffentliche seit fast zehn Jahren. Bis Ende 2015 unter meinem üblichen Namen, seit dem auch unter Pseudonym. Das erste Buch (2007) hat sich so gut wie gar nicht verkauft. Eigentlich müsste ich es noch einmal überarbeiten (Fehler beheben etc.) und aktualisiert rausbringen. Das zweite Buch (2013) wurde von einem Verlag angenommen und hat sich sehr gut verkauft – wie ich finde. Ca. 240 verkaufte Exemplare pro Jahr. Kann besser sein, kann aber auch wesentlich schlechter sein. 🙂

Ein Fall von Sehnsucht“ erfreut sich bisher großer Beliebtheit. Nur … es wird kaum gekauft. Was mache ich falsch? Keine Ahnung. Ein zweites Buch von mir ist fertig und liegt bei einem Verlag, darauf wartend, geprüft zu werden. Ich hoffe, dass ich da unter Vertrag komme. Wenn dem so ist, ist das natürlich für meine Schreibkarriere förderlich.

Momentan sieht es also so aus, dass ich durch den Verlag 2013 einen Karriereanstieg hatte, durch das Pseudonym dann einen leichten Fall und nun stehe ich vor der Entscheidung des Verlags. Bei einem Ja steigt die Karriere (hoffentlich) und bei einem Nein fällt sie. Ich hoffe nur, dass ich dann nicht auch falle, da negative Entscheidungen immer sehr deprimierend sind.

Das war es auch schon wieder. Sobald ich eine Karriere habe, bei der es sich lohnt, davon zu berichten, werde ich es hier in meinem Blog machen 🙂

Bis dahin wünsche ich allen Lesern viel Spaß und allen Autoren viel Erfolg.

Herzlichst
Eric 🙂

P.S.
Frage 10 lautet: Was sind deine Schreibziele für das nächste Jahr? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende, wahrscheinlich im neuen Jahr (14.01.)

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Frage 8: Schreibst du nur über das, was du selbst erlebt hast?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 8 steht: Schreibst du nur über das, was du selbst erlebt hast?

Ja, ich weiß, ich bin reichlich spät mit meinem Beitrag. Der Jahreswechsel und die damit verbundenen Aktivitäten kommen halt immer sehr spontan 🙂 Aber nun erst mal:

2017

Das wünsche ich euch 🙂 Häbbi nju jier!

Nun komme ich zur o.g. Frage. Und die Antwort darauf lautet ganz klar: Nein!

Die Geschichten, die ich schreibe, sind frei erfunden (bis jetzt). Ich schreibe schließlich schöne Geschichten … gell? … und Liebesromane; keine Thriller (bis jetzt). 🙂
Ich gehe davon aus, dass in den Geschichten bestimmte Fragmente vorhanden sind oder Charaktereigenschaften von Protagonisten, die ich aus meinem Leben mitgebracht oder kennengelernt habe. Aber bewusst habe ich bisher nicht über etwas geschrieben, was ich selbst erlebt habe.

Hmm … die Antwort war nun kürzer, als ich erwartet habe. Und wenn ich mir die nächste Frage ansehe, dann wird die Antwort auch recht kurz werden. Vielleicht kommt der nächste Beitrag ja schon etwas früher, als angekündigt.

Bleibt oder werdet gesund und glücklich – das wünsche ich euch.

Einen herzlichen Gruß sendet
Eric 🙂

P.S.
Frage 9 lautet: Hat sich deine Schreibkarriere im Laufe der Zeit verändert? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende, wahrscheinlich im neuen Jahr (07.01.)

Frage 7: Wie entwickelst du deine Charaktere?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 7 steht: Wie entwickelst du deine Charaktere?

Frohe Weihnachten wünsche ich dir 🙂 Heute ist der zweite Weihnachtstag und das Ende von 2016 ist endlich nahe. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin heilfroh, dass dieses Jahr endlich verschwindet. Ich empfand es als sehr belastend und traurig. Eine negative Schwingung zog sich durch die Monate. Und deswegen wünsche ich dir von ganzem Herzen, dass du glücklich ins neue Jahr kommst und 2017 für dich ein super-hammergeiles Jahr wird – glücklich, erfolgreich, erfüllend, liebend und vor allem gesund!

Aber nun zum Thema des Beitrags.
Meine Charaktere entwickle ich folgendermaßen:

Nachdem ich eine Idee für einen Roman gefunden und einen ganz groben Plot skizziert habe, überlege ich erst mal, wie alt der Protagonist und andere mitwirkende Charaktere sind. Wenn ich das ungefähre Alter weiß, dann suche ich Namen. Teilweise müssen die nicht einfach nur gut klingen und gut zu lesen sein, sie müssen auch zum Charakter der Person passen. Ich bin überzeugt, dass ein Name den Charakter eines Menschen beeinflusst. Und zum Namen gehört auch der Spitzname.

Ich nehme mal das Beispiel Dominik (Nik) Goldberg aus dem Roman Ein Fall von Sehnsucht. Ich glaube, dass ich noch nie so lange nach einem Namen gesucht habe. Mir war nur klar, dass er Selbstbewusstsein verloren hatte und es wieder aufbauen musste. Außerdem sollte er es schaffen, sich selbst etwas zu beweisen. Es gab viele gute Namen zur Auswahl, aber am Ende blieben nur ca. zehn Stück übrig. Ich habe im Internet nach der Bedeutung der Namen gesucht und dann blieben noch zwei übrig. Bei Dominik stand die Bedeutung: zum Herrn gehörend, wobei der Herr Jesus Christus ist. Das passte, denn dafür es ist unumgänglich dem Herrn zu vertrauen, an ihn zu glauben. Und das kann man nur, wenn man an sich selbst glaubt und sich selbst vertraut. Genau das musste Dominik wieder lernen. Aber er brauchte dringend einen Spitznamen. Also sah ich nach, was Nik bedeutet. Dort stand: Der Sieger! Besser konnte es nicht laufen, denn schließlich sollte Dominik ja siegen, sich etwas beweisen und seinen Traum erfüllen.

Dominik (Nik) Goldberg war geboren! Sein Grundcharakter war definiert. Der Rest folgte im Schreibprozess. Es kamen Charakterzüge zum Vorschein, die sich im Laufe des Buches entwickeln und so entwickelt sich die Person Nik während dieser Geschichte.

Ein weiteres Beispiel ist eine wichtige Person in meinem zweiten Buch, welches aber noch nicht veröffentlicht wurde. Dort spiel ein Psychiater eine wichtige Rolle. Aber wie nennt man einen Psychiater? Es musste etwas Kluges sein. Zuerst fiel mir aber der Nachname ein. Morgen. Deutsch oder englisch ausgesprochen spielt keine Rolle. Ich spreche ihn deutsch aus. Und als ich diesen Namen „entdeckte“, war es eigentlich ein Spaß, denn es gibt doch diesen Spruch „Morgen ist alles wieder gut!“ Darum sollte er Morgen heißen. Da im zweiten Buch die Freundschaft auch eine wichtige Rolle spielt, fand ich im Internet ein Zitat. Es lautet: „Ein Freund – die Hälfte meiner Seele.“ Es stammt von Horaz. Da ich immer gerne wissen möchte, wer diejenigen sind, die solche schlauen Dinge sagen, suchte ich nach ihm und siehe da … sein richtiger Name lautet Quintus Horatius Flaccus und das war er dann. Horatius musste es einfach sein. Ich suchte wieder nach der Bedeutung und verschrieb mich dabei. Ich tippte Horatio ein. Als Bedeutung stand dort sowas wie, dass er die Weisheit des Hohen ist in der ägyptischen Überlieferung. Und damit war Dr. Horatio Morgen geboren.

Genau so entwickle ich meine Charaktere. Es sind nicht einfach Namen, die im Buch auftauchen. Es sind Gedanken dahinter, die (wenigstens zum Großteil) Hand und Fuß haben. Es sind Persönlichkeiten, die mich beim Schreiben begleiten, die vor allem ich beim Schreiben begleite und deren Entwicklung ich miterlebe. Was aber noch wichtiger ist, ist, dass du als Leserin oder Leser diese Persönlichkeit ebenfalls begleitest – du bist viel wichtiger, als ich.
Es ist wie beim Film. Die Produzenten (oder wer auch immer das macht) nehmen nicht irgendeinen Schauspieler als – meinetwegen – Hauptdarsteller, die wählen ganz genau aus, wer es sein soll. Stell dir doch mal Daniel wie-heißt-der-Harry-Potter als James Bond vor. Autsch! Oder wie wäre es mit Cindy aus Marzahn als Kaiserin Sis(s)i? Flipper als Lassie? Okay, ich hör ja schon auf.

Verstehst du, was ich meine? Ich denke mir nicht einfach nur eine Geschichte aus und schreibe sie auf. Ich mache mir über Details Gedanken, von denen viele gar nicht ahnen, dass man als Autor darüber nachdenkt.

Danke, dass du diesen Beitrag gelesen hast. Ich wünsche dir nochmals einen ruhigen Übergang in das neue Jahr und möchte dich hier noch einmal daran erinnern, dass ich inzwischen eine eigene Website habe: www.ericfisher.de Besuch mich doch mal.

Einen herzlichen Gruß sendet dir
Eric 🙂

P.S.
Frage 8 lautet: Schreibst du nur über das, was du selbst erlebt hast? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende, wahrscheinlich im neuen Jahr (01.01.)

P.P.S.
Dieser Text ist ausnahmsweise mal nicht korrigiert. Ich habe ihn einfach nur geschrieben. Bitte drücke bei Fehlern ein Auge zu.

Es ist soweit – das gedruckte Buch!

Das lange Warten hat ein Ende! Mein Liebesroman „Ein Fall von Sehnsucht“ gibt es jetzt auch als gedrucktes Buch.

Der 13.12.2016 war der Tag der Veränderung. Das Buch hat ein neues Cover bekommen, über das auf meiner Facebook-Seite fleißig abgestimmt und diskutiert wurde und endlich ist es auch als Printausgabe bestellbar.
Fast auf den Tag genau ein Jahr, nachdem es als E-Book publiziert wurde, ist es nun über die ISBN 9783741875632 bei epubli.de und bald bei anderen Anbietern – z.B. Amazon.de – als Printbuch bestellbar. Natürlich möchte ich dir das neue Cover nicht vorenthalten. Unten kannst du es sehen – ich hoffe, dass es dir gefällt.

Es würde mich sehr freuen, wenn du diesen Artikel verbreitest – auf Facebook, Twitter, per E-Mail, im Gespräch, WhatsApp, oder wo immer du möchtest. Bitte mache Werbung für „Ein Fall von Sehnsucht“ und wenn du magst, kann du gerne eine Rezension schreiben. Ich bitte dich, dass du mir dann eine E-Mail zukommen lässt, wo du diese Rezension veröffentlicht hast.

Dieser Roman hat bereits als E-Book viele positive Stimmen erhalten. In Blogs, bei Amazon, in E-Mails oder sogar in Gesprächen kam sehr gute Resonanz. Natürlich war auch die eine oder andere Kritik dabei, die ich dankend angenommen und in den kommenden Romanen umgesetzt habe.
Ich danke allen Leserinnen und Lesern – ihr seid die Wichtigsten für einen Autor. Danke!

Herzlichst
Eric 🙂

Und hier nun das neue Cover:

Das neue Cover meines Liebesromans "Ein Fall von Sehnsucht".

Das neue Cover meines Liebesromans „Ein Fall von Sehnsucht“.

Frage 5: Welche drei Autoren bewunderst du?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 5 steht: Welche drei Autoren bewunderst du?

Klare Antwort: keinen einzigen! Oder alle! Aber nicht drei.
Warum sollte ich andere Autoren bewundern? Weil sie erfolgreich sind? Dann bewundere ich alle Autoren, die erfolgreich sind.
Jeder Autor, jede Autorin, erschafft etwas. Und da steckt eine Menge Arbeit drin. Manchmal arbeite ich mehrere Stunden am Stück und könnte noch stundenlang weitermachen. Manchmal arbeite ich eine Stunde und bin erschöpft. Ich bewundere jeden einzelnen Menschen, den man als Autor/Schriftsteller bezeichnen kann.

Wenn ich ein Buch in der Hand halte, sei es gedruckt oder als E-Book auf dem Tablet, dann weiß ich aus eigener Erfahrung, dass ich nicht nur ein Buch in der Hand halte. Ich halte ein Stück Persönlichkeit in der Hand, Lebensweg, Ideen, stundenlange Arbeit, Kopfzerbrechen, Freude, Angst, Lachen, Weinen und vieles mehr. Ich finde, dass das Respekt verdient.
Ich mache da übrigens keinen Unterschied zwischen Verlagsautoren und Selfpublishern. Verlagsautoren haben nicht mehr Talent, sie haben viel mehr Glück und vielleicht auch etwas mehr Mut. Wie ich bereits öfter erwähnt habe, wünsche ich mir dieses Glück auch sehnlichst.

Aber nochmal zurück zur Frage: Bewundere ich z.B. Ken Follett? Klar, er fährt einen Rolls Royce, weil er so erfolgreich ist. Er arbeitet jeden Tag zwei oder vier Stunden (so genau weiß ich das nicht mehr), hört dann auf, sobald die Zeit rum ist, trinkt ein Glas Champagner und gut ist. Aber ihn deswegen bewundern? Ich weiß nicht.

Ach … ich mache es heute wieder kurz: Liebe Autorinnen, liebe Autoren – ich bewundere euch alle! Wir sind ein Team, Kolleginnen und Kollegen (auch wenn einige denken, sie seien besser, als andere), und in einem Team respektiert man sich gegenseitig. Neid darf da nicht mitspielen, aber Bewunderung, das ist gut, denn sie leitet uns an, dazuzulernen oder etwas Neues auszuprobieren.

Ich sende herzliche Grüße und wünsche euch eine wunderschöne Woche.
Eric🙂

P.S.
Frage 6 lautet: Wie sieht dein Lieblingsplatz zum Schreiben aus? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende (17.12.)

Frage 4: Du hast drei Autorenwünsche frei: Was hättest du gern?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 4 steht: Du hast drei Autorenwünsche frei: Was hättest du gern?

Nun bin ich schon zwei Tage überfällig mit meinem Blog-Beitrag und weiß noch immer keine Antwort auf diese Frage. Vorerst aber mal etwas, was viel wichtiger ist:
ericfishervorweihnachtszeit

Ich habe also drei Wünsche frei … hmm … eigentlich habe ich nur einen Wunsch: Ich wünsche mir, als Autor erfolgreich zu sein, sodass ich stolz auf mich sein kann.

Und was mache ich nun mit den anderen beiden Wünschen?
Ich wünsche mir, dass ich noch ein langes Leben habe, damit ich viel schreiben und Chancen nutzen kann und das Leben genießen. Ich wünsche mir, dass die Menschen, die in meinem Herzen sind, gesund sind und glücklich.
Ja, das sind meine drei Autorenwünsche. Ein kurzer Beitrag heute. Aber ich werde noch eine ganze Zeit darüber nachdenken müssen, denn irgendwie sind die Autorenwünsche auch ohne Autor meine Wünsche.

Ich sende herzliche Grüße und wünsche euch eine wunderschöne Woche.
Eric🙂

P.S.
Frage 5 lautet: Welche drei Autoren bewunderst du? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende (10.12.)

Frage 3: Wann wusstest du, dass du ein Autor bist?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 3 steht: Wann wusstest du, dass du ein Autor bist?

Eins muss ich vorab sagen: Corinna D. Rindlisbacher hat sich wirklich Gedanken gemacht, als sie dieses E-Book schrieb. Warum? Weil die Fragen es in sich haben. Sie mögen simpel klingen, bringen mich als „Beantworter“ aber mächtig zum Nachdenken.

Es wäre sehr einfach, wenn ich nun schreiben würde, dass ich mit acht Jahren wusste, dass ich ein Autor bin. Mit acht ungefähr schrieb ich meine erste Geschichte. Aber das ist völliger Unsinn. Mit acht Jahren habe ich mir noch nicht mal darüber Gedanken gemacht, dass hinter den Büchern auch Menschen zu finden sind, die sie schreiben. Schon krass, denn ehe ich neun war, hatte ich meinen ersten langen Artikel über die Psyche des Menschen verfasst. Der ist 1. nie veröffentlicht worden (logisch) und 2. habe ich ihn vernichtet. Geschrieben hatte ich ihn auf einer Schreibmaschine. Für die jüngere Generation: Schreibmaschinen sind die ersten Laptops meiner Generation gewesen. Sie funktionierten ganz ohne Strom und Akku und hatten lediglich ein vorinstalliertes Schreibprogramm.

Ich bin Autor … wann habe ich das zum ersten Mal gesagt? Ich unterscheide jetzt mal nicht zwischen Eric Fisher (dem Pseudonym) und dem komischen Kerl, der hinter mir steht. Ich habe es wohl im Sommer 2012 zum ersten Mal gesagt. Da nämlich habe ich meinen Verlagsvertrag bekommen. Da war ich plötzlich ein richtiger Autor bei einem richtigen Verlag (nicht unter Pseudonym). Wow … was für ein Gefühl. Meine Arbeit wurde anerkannt und ich war stolz auf mich, das geschafft zu haben. Ich arbeitete mit einer Lektorin zusammen, bekam ein professionelles Cover und wurde sogar in Entscheidungen mit einbezogen.
Es dauerte dann noch eine Weile, bis das Buch auf den Markt kam, aber als es dann da war, durfte ich im November 2013 die erste Rezension lesen. Es waren zwei Sätze und fünf von fünf Sternen. Vor allem aber war es eine Person, die ich nicht kannte. Eine echte Leserin, die mein Werk so toll bewertet hatte. In dem Moment – so glaube ich – war das Gefühl wirklich angekommen, dass ich ein Autor bin.

Als Eric Fisher hatte ich anfangs meine Probleme. Immerhin war Ein Fall von Sehnsucht mein Debütroman, mein Erstlingswerk. Bin ich überhaupt in der Lage, so was zu schreiben? Das Schreiben hatte mir aber so viel Spaß gemacht (und macht es immer noch), dass ich es wissen wollte. Ich habe das E-Book einigen Profi-Leserinnen/Rezensenten zur Verfügung gestellt und es dauerte nicht lange, bis die ersten Rezensionen da waren. Diese Rezensionen waren positiv! Stell dir das mal vor! Hallo? Ich habe noch nie einen Liebesroman geschrieben und dann bekomme ich als Kritikpunkt eigentlich im Prinzip nur den, dass es mehr Drama geben könnte (grob gesagt)? Wie cool ist das denn? Ich war kurz davor, eine ganze Allee voller Purzelbäume zu schlagen und bin beim Schreiben immer noch in diesem Gefühl.
Ja, als Eric Fisher Romane zu schreiben bringt mir großen Spaß. Auch wenn ich bereits seit 2012/2013 sagen kann, dass ich Autor bin – und zwar ohne dabei beschämt auf den Boden zu schauen – kann ich inzwischen vier Bücher vorweisen, wobei eins erst demnächst erscheint.
Ich bin Autor und ich bin stolz auf das, was ich bisher als solcher geleistet habe. Klar, es ist noch nicht sooo viel, was ich geschrieben habe, aber ich habe schließlich Ziele, welche ich erreichen möchte. Ich weiß, dass Eric Fisher noch viel mehr schreiben kann und auch wird.

Als Eric Fisher und als der, der ich ohne Pseudonym bin, habe ich bisher 1309 Seiten geschrieben. Davon werden 440 demnächst noch veröffentlicht. Es sei denn, es meldet sich doch noch mein Wunschverlag, dann kann es noch etwas dauern.

Ich wusste als Jugendlicher bereits, dass ich schreiben möchte, dass ich Autor werden möchte. Es wirklich zu versuchen, dazu entschied ich mich zwischen 2004 und 2007. Dass ich wirklich ein Autor bin, das wurde mir 2012/2013 bewusst und dank Eric Fisher und seinen Leserinnen darf ich diese Gewissheit in mir behalten und fortsetzen. Euch allen dafür ein herzliches Dankeschön!

In diesem Sinne sende ich herzliche Grüße und wünsche euch morgen einen ruhigen und besinnlichen ersten Advent.
Eric🙂

P.S.
Frage 4 lautet: Du hast drei Autorenwünsche frei: Was hättest du gern? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende (03.12.)

Frage 2: Was unterscheidet dich von anderen Autoren?

Bei ebokks.de habe ich mir das E-Book Blogspiration – 99 Themen für deinen Autorenblog von Corinna D. Rindlisbacher runtergeladen. Auf Platz 2 steht: Was unterscheidet dich von anderen Autoren?

Okay, da ich es mir zum Ziel gesetzt habe, diese 99 Blogspirationen durchzuarbeiten, muss ich mich auch dieser zweiten Frage stellen (die erste Frage war übrigens Wie entwickelst du deine Buchideen? Die Frage kam recht passend, da ich das selbst auch gefragt werde).  Also, was unterscheidet mich denn nun von den anderen Autoren?

Boahhh Corinna! Ich duze dich einfach, schließlich hast du mir das hier angetan. 🙂 Was ist denn das bitte für eine Frage? Ich brauch ’nen Kaffee.
Mein Vorteil liegt darin, dass Eric Fisher mein Alter Ego ist und ich hier rein theoretisch den überheblichen und arroganten Autoren raushängen lassen könnte. Aber nein, so ist Eric nicht … so bin ich nicht. Das Problem an dieser Frage ist, dass es eigentlich nur eine Antwort darauf gibt, nämlich: Die Geschichten!
Ich bin überzeugt, dass mein Schreibstil nicht einzigartig ist. Irgendein Autor wird auch so schreiben, wie ich. Ich schreibe die Geschichten so, wie ich sie gerne lesen würde. Es gibt Bestseller – sie sind zum Teil Wochen und Monate auf der Spiegel Bestseller Liste -, die kann ich einfach nicht lesen, weil mich der Schreibstil (Verzeihung für diese Wortwahl) tierisch nervt. Wenn es das ist, was die Verlage wollen und worauf die Literaturagenturen abfahren, dann bleibe ich lieber Selfpublisher. Das heißt natürlich nicht, dass Eden Books, Droemer-Knaur, Random House oder andere Verlage (oder Verlagsgruppen) sich nicht melden sollen. Meldet euch! Bitte! Habt doch mal bitte den Mumm und lest Ein Fall von Sehnsucht durch, fragt Testleser, wie sie das Buch finden. Nicht immer nur Lektoren, sondern die, die es später kaufen sollen. Oder holt das neue Manuskript von mir. Aber ich schweife ab …

Ich weiß nicht, ob mich dieser Punkt von anderen Autoren unterscheidet, aber ich lasse mich z.B. nicht unterkriegen. Mich unterscheidet, dass ich leider keinen Verlag habe. Mich unterscheidet, dass ich selbst bei Neobooks kaum gesehen werde, weil ich nicht den ganzen Tag Zeit habe, um mich dort im Forum aktiv zu zeigen oder Rezensionen zu schreiben. Ich gebe das Schreiben nicht auf! Ich liebe es! Schreiben ist wie Magie … es führt dich in eine Welt, in der alles möglich ist, in der du die Macht hast und über alles entscheiden kannst. Schreiben ist nicht mein Beruf, aber meine Berufung. Ja, ich schreibe, weil ich den großen Traum habe, eines Tages von einem Verlag entdeckt zu werden. Ich bin überzeugt von meinen Geschichten und wünsche es mir sehr, dass viele andere Menschen sie auch lesen können. Aber in der Regel braucht man dafür entweder gute Kontakte oder ein gut gefülltes Konto. Am besten beides.

Meine Bücher sind nicht lektoriert und sie sind auch nicht von Dritten korrigiert. Ich mache alles alleine und bin mir absolut bewusst darüber, dass ich einige Fehler übersehe, dass ich irgendwo ein Kapitel hätte einfügen können oder ein anderes vielleicht sogar weglassen. Vielleicht sind meine Cover nicht professionell genug, aber dafür sind sie mit sehr viel Liebe selbstgemacht.
Aber auch wenn ich mal einen Fehler übersehen habe, oder sich ein Konflikt nach „Experten“-Meinung zu schnell und einfach löst, ändert es nichts daran, dass ich überzeugt bin von meinen Texten. Und auch, wenn es sich vielleicht ein bisschen überheblich oder eingebildet anhören mag, so finde ich, dass meine Bücher gut sind und es verdient haben, gelesen zu werden.

Bei all dem, was ich hier nun geschrieben habe: Unterscheide ich mich wirklich von anderen Autoren? Kann man das überhaupt? Oder anders gefragt: Gibt es überhaupt einen Autor, der sich nicht von allen anderen unterscheidet? Jeder Autor ist einzigartig, jeder gibt seinen Leserinnen und Lesern etwas in die Hand, was ihm Arbeit, Zeit, Geld, Mut, Fassung, Kraft, Willen gekostet hat. Aber das Schreiben kostet manchmal auch Verzweiflung, Sehnsucht, Tränen, Schmerz, Schwermut und mehr. Jeder Autor ist einzigartig und verdient Respekt!

In diesem Sinne sende ich herzliche Grüße
Eric 🙂

P.S.
Frage 3 lautet: Wann wusstest du, dass du ein Autor bist? Beantworten werde ich diese Frage spätestens zum nächsten Wochenende (26.11.)

Mein Buch ist da! (eBook)

Was, wenn du alles hast, dir alles in den Schoß gefallen ist?
Dominik hat alles, um zufrieden zu sein. Geld, gutes Aussehen und einen Traum, den er verwirklichen möchte. Doch auch das scheinbar perfekte Leben hat seine Höhen und Tiefen.

Hier erlebst du das Leben von Dominik. Eine moderne, unterhaltsame und spannende Romanze, in der es um Familie, Freunde, Liebe und Lüge geht. Aus wohlhabender und angesehener Familie stammend wird er zu einem unbekannten Normalverdiener. Kann er es mit dieser Lüge schaffen, die große Liebe zu finden? Oder wird ihm sein Geld doch noch zum Verhängnis?

Eine unterhaltsame und spannende Romanze. Eine moderne Geschichte, die breits 2005 beginnt, die wir bis heute begleiten und hoffentlich nie enden wird.

Für Freunde der Romantik vom Teenager bis zu den Urgroßeltern.

(Eine Printausgabe ist in Planung)

  • Preis: 4,99 €
  • Seitenanzahl: 300 (variiert)
  • ISBN: 978-3-7380-5076-9
  • Veröffentlicht: 10.12.2015

Hier kannst du das Buch bestellen:
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Jetzt sogar bei Google Play!

Was würden Sie von einem Buch erwarten, das „Ein Fall von Sehnsucht“ heißt? 300 Seiten Herzschmerz? 300 Seiten lang einen in Selbstmitleid versinkenden jammernden Protagonisten? Haben Sie solch ein Buch? Schmeißen Sie es weg! Oder wollen Sie allen Ernstes einige Stunden lang traurig sein, weinen, bangen? Nicht mal lachen, schmunzeln und auf die Liebe hoffen?

Die Sehnsucht offenbart sich in diesen Momenten, die niemand kommen sieht. Wenn sie da ist, ist es ein Kampf, den man mit sich selbst austrägt. Und dann ist sie plötzlich wieder verschwunden … diese Sehnsucht, die nichts weiter ist als eine schmerzhafte oder klagende Form der Hoffnung.

„Ein Fall von Sehnsucht“ erzählt Ihnen die Geschichte eines jungen Mannes, der diesen Kampf erlebt – ab und zu. Er lebt ein Leben abseits der Normalität aus dem er zu flüchten versucht, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Sie erleben Stationen und Momente von Lust und Liebe, Angst und natürlich Sehnsucht. Lesen Sie über Freundschaft, die zerstört wird und sich als echte Männerfreundschaft erweist. Ja, und es geht auch um Sex. Vor allem aber geht es um die Geschichte eines jungen Mannes und seiner Suche nach Liebe.

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